Chinese New Year

Chinese New Year 2017

Im amerikanischen Melting Pot der Kulturen spielt das Chinese New Year eine recht große Rolle. Im asiatischen Raum ist es die wichtigste Festlichkeit im ganzen Jahr, die über mehrere Tage gefeiert wird. Dieses Jahr 2017 ist das Jahr des Hahnes (Rooster). Im Bechtel International Center gab es daher beim Friday Morning Coffee eine kleine Einführung  darüber, wie in den verschiedenen asiatischen Ländern das neue Jahr gefeiert wird. Dazu gehörten besondere Speisen wie kleine gefüllte Teigtaschen, die man probieren durfte. Manche kamen in ihrer traditionellen Kleidung und es wurde live asiatische Musik mit klassischen Instrumenten gespielt. In der Bastelecke hat Caroline noch einen kleinen Papierhahn gebastelt.

Ein verbreiteter Brauch ist es, Singles und Kindern kleine Geldgeschenke in hübschen roten oder goldenen Umschlägen zu schenken. Dieses Geld sollte während der Feiertage frei ausgeben werden, um sich etwas zu gönnen. Außerdem gab es noch etwas Süßes. Unsere Kinder bekamen natürlich je einen Umschlag von Oma Sheila und dazu einen großen Schokolutscher. Dorothea hat auch einen Umschlag in der Schule von einem Mitschüler bekommen – mit einem Dollar drin. Sogar auf der Chinese  New Year Parade in San Fransisco wurden solche Umschläge mit 1-2 $ an Kinder verteilt.

FOTO NEUJAHRSUMSCHLÄGE + BUCH

Chinese New Year Parade in SF

Dieser Neujahrsumzug war für uns das eigentliche Highlight. Mit dem Auto sind wir nach Millbrae und von dort die letzten Meilen mit dem Bay Area Rapit Transit (BART, Zug) gefahren, da sehr viele Besucher jedes Jahr zu der Parade kommen. Sheila hatte für unsere Kinder im Vorfeld zwei kleine Klappstühlchen besorgt, da der Umzug schon etwa 2,5 Stunden gedauert hat. Teilnehmer der Parade waren Marschmusik- und Tanzgruppen von Vereinen und Schulen, Firmen mit „Rooster“-Themenwagen  und natürlich das wichtigste: die Drachen- und Löwentänzer, die teils von lauten Böllern begleitet wurden. Die Drachentänzer mit ihren riesigen Figuren und den ausgefeilten Choreographien waren sehr beeindruckend, gilt der Drache als Glücksbringer in China (je größer, umso besser). Benjamin hat von einer Straßenabsperrung aus ganz tolle Bilder machen können (er saß oder stand darauf fast die ganze Zeit), während Sheila und ich mit je einem Kind auf besten Plätzen in der ersten Reihe der Zuschauermassen das Spektakel bestaunen konnten. (IB)