Exploration of the Unknown – das Exploratorium

Ein Tip von Freunden hat uns vor ein paar Monaten dazu veranlasst, uns hier in Menlo Park in der Ortsbibliothek anzumelden. Dorothea hatte zwar schon in Erlangen die Kinderbücherei der Stadt für sich entdeckt und sie rege genutzt, um sich regelmäßig neue, spannende Bücher auszuleihen. Das war hier allerdings aufgrund des nichtendenden Bücherangebots ihrer Schule aber zunächst wieder etwas in den Hintergrund gerückt. Allerdings bietet uns die Bücherei, wie auch andere im San Mateo County, die attraktive Möglichkeit, gesponserte Eintrittskarten für die vielen Museen der Gegend zu erhalten, darunter zum Beispiel auch die California Academy of Science (mitten im Gold Gate Park), das Exploratorium und das de Young Museum  in San Francisco. Da vor allem das Kontingent für die Academy of Sciences scheinbar schon Monate im Voraus vergeben scheint, haben wir uns kurzerhand entschlossen, das Exploratorium am Pier 15 wieder einmal zu besuchen. Bei den vielfältigen Experimentiermöglichkeiten, die wir bei unserem ersten Besuch gar nicht alle anschauen und ausprobieren konnten, und auch spannenden Neuinstallationen kamen unsere beiden Jungforscher und auch wir für ein paar Stunden wieder einmal aus dem Staunen nicht mehr heraus. Während die Kinder vor allem von optischen Experimenten und den biologischen Exponaten – Doro war fasziniert, dem Schlüpfen von Zebrafischembryos zuzuschauen – verzaubert wurden, hat mich persönlich eine Installation in ihren Bann gezogen, bei der kleine Trockeneisstückchen erzeugt wurden, die dann auf einer Wasseroberfläche verdampft sind, sicherlich ähnlich dem Verdampfen eines Gaskometen bei der Annäherung an die Sonne.
In dieses Museum wird es uns dieses Jahr sicherlich das eine oder andere Mal wieder hinziehen. Wir müssen ja auch immer noch den magnetischen scharzen Sand finden, der den Kindern jedes Mal viel Spass bereitet hat und von einem der lokalen Strände stammen soll. [Benjamin Butz]