Pow Wow: „echte“ Amis gibt es noch!

An diesem Wochenende waren wir in Stanford auf dem jährlich stattfindenden Pow Wow. Es ist ein Treffen von Indianerstämmen, um Traditionen zu bewahren: zum Beispiel gibt es Wettkämpfe in unterschiedlichen Tänzen. Die Tanzfläche war umrahmt von verschiedenen Marktständen, an denen man mehr oder weniger indianische Kunst und Verköstigungen bekommen konnte. Ein bisschen kam das Gefühl eines Mittelaltermarktes auf, Glöckchen und Schellen hier und da, Naturprodukte, Selbstgemachtes, ein Weber, dem man bei der Arbeit zusehen konnte – nur muss man sich hier bewusst werden, dass die Kultur der Indianer keine vergangene ist, sondern in der Gegenwart fortbesteht. (IB)

Auch muss man sich wieder bewusst werden – unsere Kinder kennen die historischen Gegebenheiten noch nicht im Detail -, welch blutige Vergangenheit wie auch in anderen Kollonialgebieten hinter den eigentlichen Amerikanern liegt… Es ist trotzdem beeindruckend, wie detailverliebt die Stammesmitglieder Bekleidung, Schmuck und Utensilien anfertigen und präsentieren. Stundenlange Tänze und die rythmische (Trommel-)Musik mit lautstarkem Gesang (wie man Sie aus alten Western kennt) hatte den einen oder anderen Teilnehmer sichtlich in Trance versetzt. Wer weiß, was da noch in den Pfeifen geraucht wurde… [Benjamin Butz]

Powwow

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