San Francisco Chinatown

Sheila hatte uns zu unseren Geburtstagen im Februar großartiges Geschenk, einen Tagesausflug nach San Francisco Chinatown, geschenkt, den sie wie auch den Besuch des Chinesischen Neujahrsumzugs vor wenigen Wochen wieder bestens geplant hatte. Da sie natürlich die Sprache spricht, mit all den Geflogenheiten vertraut ist und natürlich vor allem auch über zähes Verhandlungsgeschick verfügt, war das für uns natürlich ein ganz besonderes Erlebnis. Ich war ja schon ein paar Mal in der Gegend unterwegs, für die Mädels war es allerdings der erste Besuch in diesem besonderen Stadtviertel San Franciscos und sie kamen teils aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sobald man um die entsprechenden Ecken aus den angrenzenden Stadtvierteln läuft (oder direkt in Chinatown aus der Bahn oder dem Auto aussteigt), taucht man in andere Welt ein. Asiatische Gebäudefassaden, viele kleine Geschäfte und Basare, abenteuerliche Lebensmittelgeschäfte mit Straßenverkauf, asiatische Straßenmusikanten, Straßenlaternen mit Drachen und haufenweise Lampions. Und man findet außer in der Grand Avenue neben den asiatischen Einwohnern nur noch vereinzelt Touristen. Vor allem in den Basaren, in denen man scheinbar wirklich alles bekommt, war es schwer, die Kinder wieder loszureißen. Da das Viertel ziemlich groß ist – angeblich die größte Chinatown außerhalb Asiens -, werden wir uns die Lebensmittelgeschäfte, in denen es von seltsamsten Pilzen über Schildkröten bis … allerlei exotische Lebensmittel gibt, beim nächsten Ausflug anschauen müssen. [Benjamin Butz]