Unverhoffter Badespaß

Kalifornien zeigt sich immer mehr auch von seiner sommerlichen Seite. Damit erklingt von den Kindern nicht nur der Ruf nach (mehr) Eis sondern auch nach einem Schwimmbadbesuch. Zur Abkühlung habe ich ein kleines Planschbecken in den Garten gestellt. Doch Dorothea hatte schon die Befürchtung, dass sie das Schwimmen wieder verlernen könnte. Das Meer haben wir schon getestet: viel zu kalt und zu hohe Wellen. Das lokale öffentliche Schwimmbad soll ganz nett sein, ist aber nicht vergleichbar mit einem deutschen Freizeitbad und nicht direkt ums Eck. Beim ersten richtig heißen Tag haben wir in Stanford beobachtet, wie Studenten (und Kinder) in Badebekleidung in die Brunnen stiegen. Also haben wir darauf die Badesachen für die Kinder gepackt und verschiedene Brunnen auf dem Campus ausprobiert. Gemäß des Stanford-Mottos „Die Luft der Freiheit weht“ wird diese ungewöhnliche Nutzung der Brunnen von Seiten der Hochschule toleriert. Es wirkt schon sehr verwunderlich, dass in einer gepflegten Parkanlage in der einen Hälfte des Brunnens Trinkspiele unter Studierenden stattfinden und in der anderen kleine Kinder baden.

Unser netter Nachbar Don hat uns an einem der heißen Tage zu einem privaten Schwimmbad in einer Apartmentanlage eingeladen. Dort waren wir die einzigen im Wasser und die Kinder haben sich ausgetobt.

Der nächste Weg war dann in eins der Sportbäder der Uni – auch da kann man super planschen, obwohl das Wasser für unsere Kinder keine Stehhöhe hat. Zurzeit können wir als Familie das Sportbad nur am Wochenende besuchen – in der Sommerpause, wenn keine Kurse mehr stattfinden, wird es dann auch unter der Woche offen sein und wir werden es dann wohl auch häufiger nutzen. (IB)

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